Krippenfiguren
Bildhauerin schnitzt Krippenfiguren
Andrea Wenzel, gelernte Holzbildhauerin schnitzt auch Ihre Krippenfiguren.
Hier sehen Sie ein Beispiel:
Wenn Sie selbst eine langlebige und wertbeständige Weihnachtskrippe haben möchten,
kontaktieren Sie Andrea Wenzel unter: Tel 089-189 70 249
Krippenfiguren, handgeschnitzt, gefasst
von der Bildhauerin Andrea Wenzel
Handgeschnitzte Weihnachtskrippen
Krippenfiguren aus Lindenholz - Geschichte und mehr zur Tradition
Die Kunst, aus groben Holzstücken Nützliches und Schönes herzustellen, geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Holz war ein kostengünstiger und vergleichsweise leicht zu beschaffener Rohstoff, der darüber hinaus als langlebig und strapazierfähig galt. Kein Wunder also, dass seinerzeit viele häusliche Gebrauchsgegenstände aus Holz hergestellt wurden. Waren die ersten Holzschnitzarbeiten also noch rein praktischer Natur, so entwickelte sich bald schon ein eigenes Holzschnitz-Handwerk.
Mit bemerkenswertem Handwerksgeschick und deutlich ausgeprägtem Sinn für Schönheit widmeten sich die ersten professionellen Holzbildhauer neben der Herstellung von profanen Gegenständen vor allem der sakralen Kunst. Hausgerät, Spielzeug und Kuckucksuhren gehörten ebenso zu ihrem Repertoire wie beeindruckende Kruzifixe, bildhafte Szenen aus dem Leben Christi, Engel und Heilige.
Krippenfiguren handgeschnitzt aus Lindenholz
Im 18. Jahrhundert schließlich erlebte die Weihnachtskrippe eine wahre Blütezeit. Waren die ersten Weihnachtskrippen noch aus Alabaster gefertigt und ausschließlich den Kirchen vorbehalten, so fanden sich in den Haushalten des einfachen Volkes zunehmend kunstvolle, aus Holz gefertigte Miniaturen der „großen Originale“. Zuerst in Süddeutschland und Österreich, später in ganz Deutschland hielten handgeschnitzten Weihnachtskrippen Einzug in die Häuser und Stuben. Und so sehr sich die Zeiten über die Jahrhunderte auch gewandelt haben, eines hat sich nicht geändert: Werden Krippenfiguren handgeschnitzt, kommt noch immer das gleiche Holz zum Einsatz: Lindenholz.
Weiß bis gelblich in der Farbe, oft auch mit rötlichen oder hellbraunen Nuancen besitzt Lindenholz einen schönen, matten Glanz. Doch das allein reicht noch nicht, um sich als hochwertiger Rohstoff für die Herstellung kunstvoller Krippenfiguren zu qualifizieren.
Warum also Lindenholz? Weil Lindenholz von vergleichsweise weicher Beschaffenheit ist und sich hervorragend bearbeiten lässt. Das scharfe Messer des Schnitzmeisters gleitet mühelos hindurch. Auch kleinste Details lassen sich kunstvoll ausarbeiten. Darüber hinaus reißt Lindenholz nur selten ein und lässt sich bis zu einem gewissen Grad sogar biegen, was versierten Holzbildhauern zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Ein kleiner Nachteil ist die teilweise etwas problematische Verleimbarkeit einzelner Lindenholz-Teile. Handgeschnitzte Krippenfiguren aus Lindenholz werden daher zumeist aus einem Stück hergestellt oder mechanisch verbunden. Die Oberfläche der fertigen Figuren kann entweder farbig gebeizt, lackiert, poliert oder gar vergoldet werden. Werden die einzelnen Krippenfiguren liebevoll bemalt, spricht man auch vom „Krippen-Fassen“. Das Fassen einer Krippe bedeutet also, ihren Figuren einen farblichen Rahmen zu geben. Gearbeitet wird dabei, wie beim Schnitzen auch, nach traditionellen, überlieferten Methoden.
Geschnitzt und gefasst nach der Tradition alter Meister, gehören sie auch heute noch zum Schönsten, was Kunsthandwerk hervorbringen kann: Krippenfiguren, handgeschnitzt aus Lindenholz.

